Keine Angst vor Leishmaniose

Leishmaniose ist UNBEHANDELT eine Krankheit, die innerhalb 2-3 Jahren zu Organversagen führen kann, weil sie das Immunsystem schwächt und die Nieren schädigt.
Dank einer frühen Diagnose kann ein Hund richtig behandelt werden und hat damit eine normale Lebenserwartung.
Hunde können auch mit Leishmaniose ein tolles Leben führen.
JA, es müssen regelmäßig Bluttests (1-2x im Jahr) durchgeführt werden
JA, Medikamentengabe KANN notwendig sein (je nach Krankheitsstand, Medikamente belaufen sich auf ca. 14€ monatlich)
JA, man sollte auf Purinarme Ernährung achten (ähnlich wie Gicht beim Menschen, Proteingehalt max. 20%)
NEIN, Leishmaniose Hunde sind nicht ansteckend für Menschen, Hunde oder andere Tiere!
Es ist ein Zwischenwirt notwendig, daher muss auf ausreichenden Insektenschutz geachtet werden.
Leishmaniose Hunde können ein wunderbares, glückliches und langes Leben ohne Einschränkungen führen!
Wenn ein Labortest Auffälligkeiten zeigt und der „Titer“ (Krankheitserreger) erhöht ist, gibt es Grenzwerte, die je nach Labor unterschiedlich sind.
Es ist wichtig auf die Legende unter dem Ergebnis zu achten.
Je nach Auswertung, kann ein Hund „sospechoso“ sein.
Das bedeutet „Leishmaniose verdächtig“.
Mit einem PCR Test muss dann abgeklärt werden, ob die Leishmaniose aktiv ist.
Leishmaniose ist nicht heilbar. Allerdings kann es vorkommen, dass ein Hund als positiv getestet wurde und ein erneuter Test nach längerer Medikamentengabe keine aktive Leishmaniose mehr anzeigt. Der „Titer“ ist in diesen Fällen nicht mehr hoch genug, um eine eindeutige Erkrankung nachzuweisen.
Einige Hunde haben den Krankheitserreger in sich, allerdings muss die Krankheit nicht ausbrechen.
Jedoch kann eine sehr hohe Stressbelastung des Hundes einen Ausbruch begünstigen.
Haben Junghunde vor dem ersten Lebensjahr erhöhte Werte, kann es vorkommen, dass Antikörper aus der Muttermilch noch im Körper vorhanden sind, der Hund aber kerngesund ist.
Tests sind daher in diesem diesem Alter nicht aussagekräftig.